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Weihnachten

Weihnachten-im-Lockdown, Tag 1

Eigentlich hatten die Religionslehrkräfte der Fürholzer Schule für diese Woche noch etwas Besonderes vor: Sie wollten mit jeder Jahrgangsstufe in der Franziskuskirche eine kleine Adventsandacht feiern. Die Vorbereitungen waren schon fast abgeschlossen.

Dabei wollten sie mit euch einen kleinen Film zur Weihnachtsgeschichte anschauen.

Die Andacht können wir jetzt nicht zusammen feiern, aber vielleicht hast du Lust, dir den Film anzuschauen?

Hier der Link

Dort gibt es auch eine einfache Krippe zum Selberbasteln (dem Link folgen und auf die gelbe Schrift „Download als PDF“ drücken).

Danke an die Kolleg*innen für die Mühe bei der Vorbereitung und für die Links!

Ab heute wird es hier (hoffentlich) jeden Tag einen kleinen Beitrag für euch geben. Bis morgen, also!

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Weihnachten

Weihnachten-im-Lockdown, Tag 2

Sterne gehören zu Weihnachten dazu und bestimmt hast du auch schon Sterne aus Papier gebastelt. Eigentlich ist das ziemlich einfach, trotzdem – es gibt dabei ein paar Tricks.

Bild 1

Zunächst brauchst du ein quadratisches Blatt Papier, also das linke Stück Papier von Bild 1.

Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bild 5

Insgesamt viermal musst du das Blatt falten, wie es Bild 2, Bild 3, Bild 4 und Bild 5 zeigen. Wichtig ist, dass du das dritte und vierte Mal auf die Ecke faltest und zwar immer auf die Gleiche und die Richtige! Es ist die Ecke, wo das Papier schon zwei mal gefaltet ist. Ich habe sie mir mit einem Punkt markiert, wie du auf Bild 3 sehen kannst. Vielleicht kannst du den Punkt auch auf Bild 4 und Bild 5 erkennen.

Am Ende hast du ein ziemlich gefaltetes Stück Papier mit einem spitzen Ecke, wo alle Falten des Papieres zusammenkommen. Es ist die Ecke mit dem Punkt.

Bild 6

Um einen schönen Stern zu bekommen, gilt:

Nicht zu wenig wegschneiden und auch nicht zu viel.

Damit er Strahlen bekommt, musst du ganz außen, auf Bild 6 ist das links, schräg abschneiden. Die blaue Linie zeigt dir, was ich meine. Und wie du siehst, habe ich mir mit Bleistift aufgezeichnet, wo ich schneiden will.

Bild 7

Hilfe, da ist ja fast gar nichts mehr übrig! Das soll ein Stern sein?

Bild 8

Oh, ja!

Dann mache ich doch gleich noch einen, oder? Achtung, ich habe alles weggelassen, was schon auf Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4 und Bild 5 gezeigt wurde.

Bild 9
Bild 10
Bild 11

Versuchen wir, ob aus einem Blitz ein Stern werden kann. Schau genau auf die Stelle, die ich auf Bild 11 markiert habe. Da habe ich nämlich einen Fehler gemacht.

Bild 12

Da habe ich glatt zu viel weggeschnitten und mein Stern fällt beinahe auseinander.

Bild 13

Ich habe die Stellen rot markiert.

Bild 14

Auf Bild 14 siehst du, wo ich es richtig gemacht habe. Merke also: Immer so einen kleinen Steg stehen lassen!

Nächster Versuch (das Falten und Vorzeichnen zeige ich jetzt nicht mehr):

Bild 15

Diesmal habe ich nur einmal schräg geschnitten für die Strahlen und dann noch einen Bogen. Schaut aus wie eine Banane, aber ist es auch eine Banane?

Bild 16

Nein, es ist ein Stern!

Bild 17

Ich habe die Sterne an das Fenster geklebt.

Jetzt bist du dran!

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Weihnachten

Weihnachten-im-Lockdown, Tag 3

Bestimmt hast du gemerkt, dass Weihnachten dieses Jahr anders sein wird als sonst. Es gibt viele Sachen, die abgesagt wurden und nicht stattfinden dieses Jahr.

Aber – es gibt eben auch Sachen, die dieses Jahr stattfinden und die es noch nie gab.

Dazu gehören die Weihnachtswege in Neufahrn.

Die Vorbereitungen dazu laufen gerade auf Hochtouren und ich möchte dir ein paar Bilder davon zeigen.

Ein Engel ist fertig gemalt, bald wird er irgendwo in Neufahrn oder Mintraching hängen. Und er hat eine Botschaft zu verkünden, ganz modern. Dort, wo der Engel hängt, wird man auch einen QR-Code finden, der dich zu der Botschaft führen wird.

Was das wohl werden wird?

Auch diese Leute haben etwas zu erzählen. Irgendwann und irgendwo werden sie aufgestellt werden.

Vielleicht führt dich der Weihnachtsweg ausgerechnet zu diesem Ort?

Damit du die Weihnachtswege in Neufahrn und Mintraching finden kannst, gibt es einen Info-Flyer:

Ab dem 23.12. wird es losgehen mit dieser neuen Sache, Weihnachten zu begehen.

Magst du auch mitgehen?

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4. Klasse Weihnachten

Weihnachten-im-Lockdown, Tag 4

Heute gibt es ein paar Infos zur Geschichte des Weihnachtsfestes. Das eine oder andere weißt du sicher schon, aber bestimmt gibt es auch etwas Neues zu erfahren!

Wann wurde Jesus geboren?

Die richtige Antwort lautet: Wir wissen es nicht, denn in den Evangelien findet sich kein Hinweis, an welchem Tag Jesus geboren wurde, wir wissen nicht einmal das Jahr! Es kann jeder Tag des Jahres gewesen sein! Übrigens: Heute nimmt man an, dass Jesus irgendwann zwischen 7 bis 3 vor unserer Zeitrechnung geboren wurde, das ist nicht besonders genau.

Wusstest du, dass früher die meisten Menschen ihren Geburtstag nicht kannten? Und das gilt halt auch für Jesus.

Aber es gibt doch die Erzählungen von Jesu Geburt in den Evangelien?

Erinnere dich: Es gibt vier Evangelisten.

Markus und Johannes erzählen uns nichts von Jesu Geburt, Lukas und Matthäus aber schon.

Trotzdem wissen wir eigentlich nichts über Jesu Geburt und Kindheit. Warum?

Niemand, der etwas von Jesu Geburt mitbekommen haben könnte, setzte sich gleich danach hin und schrieb es auf.

Auch Lukas und Matthäus wollen uns nicht erzählen, was genau passierte, sondern sie wollen mit den Erzählungen von Jesu Geburt ihre Evangelien eröffnen und gleich zu Anfang sagen, was der erwachsene Jesus für ein Mensch sein würde.

Haben die frühen Christen Weihnachten gefeiert?

Nein. Kannst du dir vorstellen, Petrus und die anderen Jünger hätten einen Weihnachtsbaum aufgestellt? Siehst du.

Maria Magdalena hätte lieber einen Baum ohne Lametta, aber Petrus und Johannes schon.

Wann entstand das erste Weihnachtsfest?

Erst 300 Jahre nach Jesu Geburt tauchte so etwas wie ein erstes Weihnachtsfest auf, aber es war der 6. Januar. In Rom begann man etwas später, Weihnachten zu feiern, es wird das erste Mal für das Jahr 336 erwähnt und es ist der 25. Dezember. Die Menschen hatten das Bedürfnis, die Geburt Jesu zu feiern und weil man nicht wusste, an welchem Tag, suchte man sich einen passenden Termin aus.

Im Winter, wenn die Nächte lang sind, wollte man Jesus feiern, der das Licht der Menschen ist.

Noch heute feiern wir „zweimal“ Weihnachten: Am 25. Dezember lesen wir die Weihnachtsgeschichte nach Lukas, am 6. Januar die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus.

Beide Termine für ein Geburtstagsfest für Jesus liegen also im Winter.

Aber – Weihnachten ist doch am 24. Dezember?

Nein! Ist dir eigentlich mal aufgefallen, dass am 24. Dezember die Geschäfte noch aufhaben und der ganze Tag Heiliger Abend heißt? Feste beginnen in der Kirche schon am Abend vorher und dauern manchmal mehrere Tage, weil ein Tag nicht genug ist: Der 24. Dezember, der 25. Dezember und der 26. Dezember sind ein großes Fest.

Zum Thema „Geschäfte“ habe ich kein besseres Bild gefunden …

Was ist mit den Geschenken, dem Weihnachtsbaum und der Weihnachtskrippe?

Geschenke brachte früher der heilige Nikolaus am 6. Dezember. Die evangelischen Christen führten ein, dass es die Geschenke erst an Weihnachten gibt. Seit ungefähr 150 Jahren halten es die Katholischen genauso.

Der heilige Nikolaus

Auch Weihnachtsbäume gibt es noch nicht so lange. Früher konnten sich nur reiche Menschen so einen leisten. Die einfacheren Menschen feierten Weihnachten eben ohne Weihnachtsbaum – das geht.

Ich kann mir Weihnachten ohne Weihnachtsbaum auch schwer vorstellen, die Leute früher schon.

Eine Weihnachtskrippe stellte als erster Franz von Assisi im 13. Jahrhundert auf.

File:Neufahrn Kirche St. Franziskus Statue.JPG
Franz von Assisi ist der Patron unserer Pfarrei.
Das Bild stammt aus: Wikimedia, Commons

Wann beginnt eigentlich die Weihnachtszeit?

Schon seit Anfang September gibt es in den Geschäften Lebkuchen zu kaufen und im Fernseher laufen schon seit Wochen Werbespots, die einem sagen, mit welchem Pullover, Parfüm oder Festessen das Weihnachtsfest am besten gelingen kann.

Frisch aus dem Sommerurlaub freut man sich doch besonders über Weihnachtsgebäck, oder?

Die Adventszeit beginnt am Samstag vor dem 1. Adventssonntag um genau drei Uhr und sie endet am Heiligen Abend um drei Uhr. Dann beginnt die Weihnachtszeit, die mit dem Sonntag nach dem 6. Januar erst zu Ende ist.

Zumindest ist noch niemand auf die Idee gekommen, schon im September mit den Kerzen am Adventskranz anzufangen …

(Und hier zum Schluss Bonusmaterial für euch –

In Neapel gibt es eine Straße, in der man das ganze Jahr alles shoppen kann, was man gerne in der Krippe hätte. Auch diese beiden Fußballer kann man dort kaufen und sich dann in die Krippe stellen. Vielleicht erkennt jemand von meinen Viertklassler die Szene wieder …)

Ich habe die Beiden nicht gekauft, nur gefilmt.

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Weihnachten

Weihnachten-im-Lockdown, Tag 5

Heute wird gebastelt

Heute gibt es zwei Bastelanleitungen für zwei einfache Engel. Vielleicht weißt du jemand, der sich über einen selbstgebastelten Engel freut.

(Ich habe diese Bastelvorschläge schon auf der Kibiwe-Seite mal gemacht. Engelbasteln ist eine gute Sache vor Weihnachten und ehrlich gesagt halte ich speziell den Engel aus der Buchseite für eine schöne Idee).

Meine Freundin Gabi hat mir erklärt, wie man einen Engel aus einer Buchseite bastelt. Ich habe dazu ins Altpapier geguckt und diese wunderschöne Seite mit Werbung gefunden (1). Ich schneide die Seite mit der Werbung so zurecht, dass ich ein Blatt Papier von der Größe DIN A5 erhalte (2). DIN A5, das ist die Größe von einem kleinen Schreibheft für die Schule. Das DIN A5 – Blatt teile ich noch einmal (3).

Auf der Rückseite mache ich mit dem Geodreieck Linien, die parallel sind und immer einen Zentimeter Abstand haben, auf jedes dieser Teile (4 und 5). Dann falte ich an diesen Linien die zwei Teile wie eine Ziehharmonika (6).

Oben falte ich die Teile nach außen (7). So ungefähr bei einem Drittel. Jetzt brauche ich eine Perle für den Kopf und eine passende Schnur (8, 9 und 10). Ich habe meine Schnur doppelt genommen, weil sie etwas dünn zu sein scheint. Die Schnur ziehe ich als Schlaufe durch die Perle und verknote sie unten (11).

So, jetzt kommt der Kleber zum Einsatz. Ich gebe den Kleber auf die Kante der unteren zwei Drittel bei einem gefalteten Teil (12), lege vorsichtig den unteren Teil der Schnur darauf (13) und lege dann das andere gefaltete Teil drauf (14) und fixiere alles mit Wäscheklammern (15). Den Kopf fixiere ich auch mit etwas Kleber an der Schnur (16) und bringe ihn mit einer weiteren Wäscheklammer in Position (17). Jetzt heißt es warten, bis der Kleber trocken ist.

Derweil mache ich noch einen anderen Engel. Meine Freundin Gabi hat mir so eine Schablone geschickt (A). Die habe ich mir ausgedruckt und ausgeschnitten (B).

Ich übertrage die Schablone auf ein Stück Tonpapier. Ich habe mich für Rosa entschieden (C). Ich zeichne die Schablone ab (D) und schneide sie jetzt aus dem rosa Tonpapier aus (E). Und dann muss man den Engel hinten zusammenstecken …

Das war ja einfach! Jetzt schau ich doch mal nach, wie es meinem Faltengel geht … Ich nehme die Wäscheklammern ab und …

Der gefällt mir richtig gut.

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Weihnachten-im-Lockdown, Tag 6

Morgen baue ich unsere Krippe auf. Meine Krippenfiguren wollen dir gerne die Weihnachtsgeschichte erzählen und den ersten Teil gibt es heute zu sehen und zu hören:

Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas, Teil 1

Lukas erzählt: Damals lebte in dem kleinen Dorf Nazaret eine junge Frau. Sie hieß Maria.

Unsere Krippenfiguren haben wir auf dem Kripperlmarkt in München gekauft

Gott sandte den Engel Gabriel zu Maria. Der Engel sagte: „Sei gegrüßt! Du bist erfüllt von der Gnade Gottes und Gott ist mit dir!“ Maria erschrak. Gleichzeitig aber fragte sie sich: „Warum spricht mich dieser Engel so seltsam an?“ Nun, vermutlich weißt du bereits, was der Engel Maria sagen wird, aber Maria wusste das natürlich nicht.

Gabriel sagte: „Fürchte dich nicht, Maria, du hast bei Gott Gnade und Liebe gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Sohn bekommen. Gib ihm den Namen Jesus. Er wird groß sein in den Augen Gottes und ein König sein, wie David es war. Seine Herrschaft wird kein Ende haben.“

Maria fragte: „Wie soll das geschehen?“ und Gabriel antwortete: „Gottes heiliger Geist wird mit dir und über dir sein. So wird auch dein Kind heilig sein und Sohn Gottes genannt werden.“

Lukas erzählt, dass Maria zwar nicht verheiratet, aber schon mit Josef verlobt war. Maria hatte also schon Pläne für ihre Zukunft, andere Pläne. Und jetzt war da dieser Engel mit der Botschaft von Gott: Du sollst die Mutter eines Helden werden! Das würde ihr Leben komplett umkrempeln. Und tief in ihrem Herzen ahnte sie wahrscheinlich, dass das weder bequem noch einfach werden würde. Maria atmete tief durch. Dann sagte sie: „Ich vertraue auf Gott. Es soll geschehen, wie du gesagt hast.“ Daraufhin verließ Gabriel sie wieder.

Hier habe ich das Bild von Kaiser Augustus im Netz gefunden
Augustus war der Nachfolger von Julius Cäsar. Bei Asterix und Obelix kommt er nicht vor, aber in der Bibel.

Das Land, in dem Maria und Josef lebten, gehörte zum großen Weltreich der Römer. Herrscher in diesem Weltreich war der Kaiser, der im fernen Rom lebte. Damals hieß der Kaiser Augustus. Und so erging in jenen Tagen ein Befehl des Kaiser Augustus. Der Befehl lautete: Jeder Bewohner des römischen Weltreiches muss sich in Steuerlisten eintragen lassen. Steuern, das war das Geld, das der Kaiser von seinen Untertanen bekam, und der Kaiser wollte wissen, wie viel Geld er erwarten könnte.

Für Josef und Maria war das nicht ganz so einfach, denn sie konnten sich nicht in Nazaret in die Steuerlisten eintragen lassen. Josef, der Mann von Maria, war nämlich ein ganz ferner Nachkomme von diesem großen König David, den der Engel Gabriel auch schon erwähnt hatte.

Josef und Maria mussten deshalb in die Stadt, aus der dieser König David stammte. Die Stadt hieß Betlehem und man war drei Tage unterwegs, wenn man von Nazaret nach Betlehem musste.

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Weihnachten

Weihnachten-im-Lockdown, Tag 7

Gestern schon hat mein Mann das Regal im Wohnzimmer leergeräumt, damit ich unsere Krippe hineinbauen kann. Ich hätte gerne noch mehr Platz für die Krippe, aber es geht leider nicht.

Für eine größere Krippe müssten wir uns entweder vom Fernseher oder von der Wohnzimmertür verabschieden. In beiden Fällen gibt es heftigen Widerspruch aus der Familie …

Zuerst werden die Bretter mit Plastik abgedeckt und die Kabel verlegt. Dieses Jahr kann man nicht schnell zum Baumarkt fahren und Ersatzteile besorgen, aber es funktioniert alles noch sehr gut.

Kabel zu verlegen, wenn die Landschaft schon steht, ist ziemlich frustrierend.

Die Lichterkette oben zu befestigen, das ist eine Arbeit, die ich überhaupt nicht mag. Auch die Stoffe im Hintergrund festmachen, ist nicht so toll.

Die Idee, die Krippe mit einer Lichterkette zu beleuchten, habe ich bei Christina’s Krippe abgeguckt.

Das tut mir jetzt echt leid, aber die Landschaft gestalten, das ist eine schöne Aufgabe. Vor lauter Begeisterung habe ich vergessen, zu fotografieren, was unter dem braunen Tuch ist, damit die Stadt etwas höher steht. Auf dieser Seite der Krippe finden sich Sachen, die wir in Neapel gekauft haben, zum Beispiel ein Pizzabäcker. Die Pflanzen habe ich noch vor dem Lockdown beim Baumarkt gekauft.

Die beiden Fußballer aus dem Endspiel Italien gegen Frankreich von der WM 2006 haben wir, wie gesagt, nicht gekauft.

In die Mitte kommt natürlich der Stall.

Der Stall hat dieses Jahr schon viel erlebt, vielleicht erkennst du ihn wieder.

Auf der anderen Seite gestalte ich die Landschaft so, wie es auch schon meine Mutter gemacht hat: Mit Tannengrün und …

Die Vasen, in denen das Tannengrün steckt, müssen natürlich versteckt werden.

… Moos! Der Wasserfall ist übrigens auch aus Neapel. Leider ist er undicht, deshalb steht er auf einem Teller.

Was du versäumt hast: Das mittlere Brett mit dem Stall ist abgestürzt, weil ich mich drauf gelehnt habe. Die Rettungsaktion war ein ziemliches Durcheinander und natürlich dachte niemand dabei ans Fotografieren! Sorry.

Die Landschaft ist fertig und im Stall habe ich ein neues und helleres Licht installiert. Da fehlt noch einiges, oder? Aber für heute mache ich Schluss. Morgen ist auch noch ein Tag. Oder übermorgen.

Plastik und Kabel soll man möglichst nicht mehr sehen. Und – ist es gelungen?
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Weihnachten-im-Lockdown, Tag 8

Steckst du auch gerade bis über beide Ohren in den Vorbereitungen für Weihnachten? Einerseits wird es dieses Jahr sicher einfacher und schlichter, andererseits ist eben auch irgendwie alles anders und man muss viel mehr nachdenken und nichts läuft von selbst.

Vielleicht aber bist du ganz entspannt und hast viel Zeit. Hast du Lust, ein Weihnachtsbild zu malen? Oder vielleicht magst du einfach welche ausmalen?

Ich habe einmal die Variante A mit drei Blättern:

Dann gibt es noch die Variante B mit nur einem Blatt zum Ausmalen.

Und vergiss nicht, dich im katholischen Pfarrbüro bis um 12 Uhr anzumelden, wenn du zur Kindermette am Marktplatz möchtest!

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Weihnachten-im-Lockdown, Tag 9

Heute erzähle ich dir die Weihnachtsgeschichte nach Lukas zu Ende.

Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas, Teil 2

In Betlehem waren alle Herbergen voll und es gab dort keinen Platz für Maria und Josef.

Dort, in Betlehem, kam Jesus zur Welt. Maria wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, einen Futtertrog für Tiere.

Ganz in der Nähe waren Hirten. Es war Nacht, aber die Hirten waren noch wach, weil sie auf ihre Herde aufpassen mussten.

Plötzlich wurde es, so schien es, mitten in der Nacht taghell. Die Hirten waren zu Tode erschrocken und fürchteten sich. Ein Engel stand bei ihnen und sagte: „Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine große Freude, die alle Menschen erfahren sollen: Heute ist euch in Betlehem, in der Stadt Davids, der Retter geboren!“

Die Hirten hörten atemlos diese Botschaft von Gott. Und sie fragten sich: Woran würde man diesen Retter wohl erkennen?

Der Engel sagte: „Und dies soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt!“ Und plötzlich sahen die Hirten eine unglaublich große Menge an Engeln, die Gott lobten und sagten: „ Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade!“

Dann waren die Engel wieder verschwunden. Die Hirten aber sagten zueinander: „Kommt, lasst uns nach Betlehem gehen und das Kind suchen, von dem die Engel uns erzählt haben!“

Die Hirten machten sich schnell auf den Weg und fanden Maria und Josef und das Kind, das in Windeln gewickelt in der Krippe lag.

Die Hirten staunten nicht schlecht über das, was ihnen da passiert war. Ein Retter und Held, den man an den Windeln und einer Krippe erkennen konnte, das, fanden sie, war etwas komplett Neues. Und ihnen, den armen Hirten, hatten die Engel als Ersten die Geburt dieses Kindes verkündet. Maria aber merkte sich alles, was die Hirten zu erzählen hatten.

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Weihnachten

Weihnachten-im-Lockdown, Tag 10

Heute gibt es einen kurzen Bericht von der Kindermette am Heiligen Abend um 16.00 Uhr auf dem Marktplatz.

Das Wetter war nicht besonders gut. Leichter Regen und ein ziemlich nerviger Wind, der es der Tontechnik besonders schwer machte. Ein Soundcheck war kaum möglich, denn die evangelische Schwestergemeinde feierte ihre Christvesper um 15.00 im benachbarten Pfarrgarten und die wollte man nicht stören, versteht sich.

Die Engel laden ein, sich auf den Weg nach Weihnachten zu machen, auf den Weg zur Krippe.

Der Wirt kann Maria und Josef auf ihrer Suche nach einer Herberge nicht helfen. In diesem Jahr ein extrem aktuelles Thema – Stichwort „Beherbergungsverbot“.

Die Hirten machen sich auf den Weg. „Eine neue Zeit muss angebrochen sein, wenn wir, die armen Hirten plötzlich die Ersten sind,“ sagen sie. Ein Dudelsackbläser begleitet sie stilvoll.

Das Christkind ist geboren. Gott kommt uns nahe und lässt sich von uns berühren und anrühren wie ein neugeborenes Kind.

Christina hat das Neufahrner Christkind in den Arm genommen um zu zeigen, wie nahe Gott uns durch Jesus sein will.

Die Kirchenspatzen begleiten den Gottesdienst musikalisch. Auch für sie und ihre Leiterin Manuela Dill ist das Setting eine neue Herausforderung.

Der Gottesdienst ist aus und Christina bringt das Neufahrner Christkindl zurück in die Kirche. Dabei entstand dieser Schnappschuss. Danke an alle, die sich engagiert haben: Die Musiker, Darsteller, Techniker und Ordner, die am Heiligen Abend ihre Zeit für diese Kindermette zur Verfügung gestellt haben.

Danke, Christina, die wahnsinnig viel Energie und Beharrlichkeit in diesen Gottesdienst gesteckt hat.

Bonusmaterial: Der Kater flüchtet komplett traumatisiert unter den Tisch, wenn meine Söhne voller Inbrunst „Oh Tannenbaum“ singen. Ich erspare euch einen Audiobeweis.

PS: Versäumt nicht die Weihnachtswege in Neufahrn und Mintraching zu gehen! Ihr werdet dort die Engel, den Wirt, die Hirten, Maria, Josef und das Christkind noch einmal erleben können! Nehmt ein Handy mit!

Gesegnete Weihnachten!