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Andere Religionen entdecken - Der Islam Corona-Projekt 2019

Ich habe gestern nach dem Mond geschaut

… und ihn nicht gefunden.

Waren vielleicht Wolken am Himmel?

Nein, der Himmel war wolkenlos.

War die Sonne zu hell?

Nein. Die Sonne war gerade untergegangen.

War der Mond gerade auf der anderen Seite der Erde, irgendwo in Amerika?

Nein, das habe ich vorher gegoogelt.

Trotzdem: Ich habe ihn nicht gesehen.

Du bist sicher schon drauf gekommen, was los war:

Es war Neumond!

Nein, das bedeutet nicht, dass wir einen neuen Mond bekommen haben, weil der alte Mond es einfach nicht mehr tat, kaputt oder verloren ging.

Das mit dem Neumond passiert alle 28 Tage und dazu habe ich ein Video für euch:

Darum schaut der Mond jede Nacht ein Bisserl anders aus und manchmal sieht man ihn gar nicht, aber er ist nicht weg

Ok, denkst du, und was hat das bitte mit Religion zu tun?

Wir sind ja derzeit alle recht allein und machen brav #stayathome, da vergisst man gerne, dass es Leute gibt, für die ist dieser Neumond der Beginn einer wichtigen Zeit:

Mit dem neuen Mond beginnt für unsere muslimischen Mitbürger und Mitbürgerinnen der Monat Ramadan!

Natürlich weißt du, was Muslime im Ramadan tun, oder?

Falls nicht oder falls schon, ich stelle dir jetzt hier ein Video rein, schaue es einfach an, wenn du Zeit hast.

Ramadan mit einer muslimischen Familie

Warum der Ramadan im Vergleich zu unserem Jahr jedes Jahr 11 bis 12 Tage früher dran ist …

… ist sehr schwierig zu beantworten. Ganz kurz gesagt:

Es hängt damit zusammen, dass wir nach dem Sonnenjahr leben, die Muslime in der Religion aber nach dem Mondjahr, das um 11 bis 12 Tage kürzer ist.

Schau in diesen Tagen nach dem Mond! Nach dem nächsten Neumond wird der Ramadan für unsere muslimischen Mitbürger*innen vorbei sein.

Unsere muslimischen Mitbürger*innen treffen im Ramadan diese ganzen Beschränkungen wegen Corona noch härter als uns an Ostern. Denn der Ramadan ist eben auch ein Monat der Gemeinschaft, so wie für uns Weihnachten.

Trotz allem, für unsere muslimischen Freunde: Gesegneter Ramadan!

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Ein großes Fest für viele Menschen

Stell dir vor, heute wäre Weihnachten. Deine Eltern sind schon seit Tagen damit beschäftigt, alles vorzubereiten: Zu Hause wird die Wohnung geputzt, mindestens ein Großeinkauf steht an, und extra für diesen Tag gibt es neue Kleider. Und du freust dich darauf, dass es ein wunderschönes Familienfest gibt, ganz viele Süßigkeiten und natürlich auch Geschenke.

Heute ist nicht Weihnachten, heute ist …

Quelle: Pixabay

… das Ramadanfest!

Erinnerst du dich?

Vor einem Monat, am 24. April, begann für die Muslime der Fastenmonat Ramadan und jetzt, einen Monat später, ist der Fastenmonat zu Ende und die Muslime feiern das Ende des Fastens.

Dieses Fest, das Ramadanfest, ist heute, morgen und übermorgen, also drei Tage lang. Dieses Fest ist für die Muslime so wichtig wie für uns Weihnachten.

Es gibt auch ein paar Sachen, die gleich sind: Tagelang wird alles vorbereitet, das Haus wird geschmückt, es gibt viel Essen, man trifft sich besonders mit der Familie, aber auch mit Verwandten und Bekannten, und es gibt Süßigkeiten und Geschenke.

Quelle: Pixabay

Zum Ramadanfest gehört es für Muslime dazu, an arme Menschen zu denken, denen es nicht gut geht, und zu spenden. Das gehört bei uns an Weihnachten auch dazu.

Magst du mehr über das Ramadanfest erfahren? Ich habe dir zwei Videos rausgesucht.

Bilge hat ihre Freundin Sophie eingeladen, das Ramadanfest mitzufeiern. Du kannst mit diesem Video auch dabei sein!

Vor vier Jahren haben sich die Muslime in München entschlossen, das Ramadanfest richtig groß zu feiern, wie es in muslimischen Ländern üblich ist. Schau einfach mal rein!

Dieses Jahr ist es natürlich richtig schwer wirklich zusammen zu feiern. Es trifft einfach alle Menschen auf der Welt, egal wo wir wohnen oder welche Religion wir haben.

Trotzdem: Ein gesegnetes Ramadanfest!

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Andere Religionen entdecken - Das Judentum Andere Religionen entdecken - Der Islam Die Bibel erzählt uns von Gott und den Menschen

Die Heiligen Schriften im Judentum, im Christentum und im Islam

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Quelle: wikipedia commons

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Der Gebetsraum am Jahnweg

Am Eingang des Gebetsraumes ist klar zu erkennen, wo man seine Schuhe ausziehen muss.

Ebenfalls im Eingangsbereich befindet sich ein Regal, wo jeder Besucher und jede Besucherin der Moschee die Schuhe abstellen kann.

In jeder Moschee findet man einen Waschraum, in den südlichen Ländern einen Brunnen vor der Moschee.

Das ist notwendig für die Waschung vor dem Gebet.

Zu jeder Moschee gehört auch ein Minarett, von dem aus der Muezzin fünfmal am Tag zum Gebet aufruft. Der Gebetsraum am Jahnweg hat kein Minarett, dafür dieses sogenannte „Innenminarett“. Weil der Gebetsraum kein sichtbares Minarett und auch keine Kuppel hat, deshalb gilt er offiziell nicht als Moschee.

Und so hört sich der Gebetsruf an:

Im Gebetsraum befindet sich diese Anzeigetafel.

Die oberste Zeile zeigt das aktuelle Datum.

Die zweite Zeile zeigt die Uhrzeit an.

Die dritte Zeile zeigt an, wann an diesem Tag in Neufahrn die Sonne aufgegangen ist.

Die vierte Zeile zeigt an, wann der Beginn des Morgengebetes an diesem Tag ist.

Die fünfte Zeile zeigt an, wann der Beginn des Mittagsgebetes an diesem Tag ist.

Die sechste Zeile zeigt an, wann der Beginn des Nachmittagsgebetes an diesem Tag ist.

Die siebte Zeile zeigt an, wann der Beginn des Abendgebetes an diesem Tag ist.

Die achte Zeile zeigt an, wann der Beginn des Nachtgebetes an diesem Tag ist.

Die neunte Zeile zeigt die aktuelle Temperatur an.

Die Gebetsnische (Mihrab) zeigt die Richtung nach Mekka zur Kaaba an. In diese Richtung beten alle Muslime.

Rechts findet sich in Arabisch der Schriftzug für Allah, links der Schriftzug für Mohammed.

Der Gebetsraum ist, wie alle Moscheen, mit einem Teppich ausgelegt. Die grünen Felder auf dem Teppich zeigen an, wo man zum Gebet seinen Platz finden kann.

Die Gebete werden im Islam nicht nur gesprochen, sondern mit dem ganzen Körper vollzogen.

Direkt vor der Gebetsnische sitzt der Imam, der Vorbeter.

Rechts von der Gebetsnische befindet sich die Kanzel (Minbar). Jeden Freitag zum Mittagsgebet sollen möglichst alle Muslime zum Gebet in die Moschee kommen. Zum Mittagsgebet gehört auch eine Predigt, die von dieser Kanzel aus gehalten wird. Im Gebetsraum am Jahnweg ist das Aufgabe des Imam.

Der Vorhang an der Kanzel ist dann hochgezogen.

Ungefähr an dieser Stelle steht der Prediger dann.

Frauen und Männer beten getrennt. Drei Stufen führen zum Abteil der Frauen hinauf.

Ein Blick in den Frauenteil des Gebetsraumes. Keine Bilder dürfen die Muslime und Musliminnen beim Gebet ablenken.

Diese Trennwände können auch zum Einsatz kommen, um Frauen und Männer im großen Gebetsraum zu trennen.

Links neben der Gebetsnische befindet sich ein eigener Ort, von dem aus bei besonderen Gelegenheiten aus dem Koran oder anderen Schriften gelesen wird. Es ist also ein Ort, von dem aus unterrichtet wird. Er wird Kursi genannt.