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Aufruhr im Tempel

Kannst du dich noch an den Beitrag mit dem Tempel aus Lego erinnern? Oder möchtest du ihn dir noch einmal anschauen (er ist auf einigen der vorhergehenden Seiten)? Um diesen Tempel geht es nämlich heute.

Der Tempel zur Zeit Jesu war tatsächlich neu und so prächtig wie noch nie gebaut worden. Und der Bau hat wirklich 46 Jahre gedauert.

Im Vorhof der Heiden war ein Markt, auf dem man alles kaufen konnte, was man als Opfer darbringen wollte. Die Priester kontrollierten auch, dass die Händler nur einwandfreie Ware verkauften.

Das Ganze ist natürlich nichts für Vegetarier, man erhielt nämlich einen großen Teil des Fleisches zurück um es zur Ehre Gottes zu verzehren. Das alles ist es uns fremd und es hat ziemlich viel mit Jesus zu tun.

Schon viele Menschen vor Jesus hatten immer wieder gemahnt, dass es vor Gott auf das ankommt, was im Herzen ist, nicht auf riesige Opfergaben für Gott.

Jesus hat das wirklich gesagt! Johannes meint, er hätte damit seinen Tod und seine Auferstehung gemeint. Auf alle Fälle war es ein gefährlicher Satz. Die Priester waren überhaupt nicht begeistert davon.

Der Tempel wurde von den Römern geschützt. Und Aufruhr mochten sie überhaupt nicht. So ein Zustand wie jetzt – jeder bleibt zu Hause – das wäre das Ideal für die Römer gewesen.

Am traurigsten in den Evangelien finde ich die Geschichte von Judas, der Jesus verraten hat. Es gibt ein paar Vermutungen, warum Judas das gemacht hat, aber tatsächlich weiß es niemand.

Außer Gott.